Zusatzleistungen in der Hausbetreuung – eine Selbstverständlichkeit?

Wie so oft im Leben, wird Vieles einfach angenommen und erwartet. Gleiches trifft bei der Hausbetreuung zu. Wen würde es nicht freuen, wenn nicht bloß bei der wöchentlichen Reinigung, sondern auch zwischendurch jemand “nach dem Rechten” sieht? Hierbei könnte man gleich eine Glühbirne tauschen, wenn man bereits da ist und sieht, dass sie getauscht gehört.

Denken Sie doch nur einmal daran, wie das damals mit den Hausmeistern war. Als es noch wenige Hausreinigungs-Firmen, oder wie sie sich heute alle nennen “Facility Services” Dienstleister gab. Ganz zu schweigen von denen, die das Wort Facility Management verwenden, jedoch noch weit von jeglichem Management in diesem Bereich entfernt sind.

Doch wie sieht es mit solchen “Zusatzleistungen” aus, im Bezug auf die monatlichen Kosten? Haben die Wohnungseigentümer zbw. Mieter mit einem Preisaufschlag zu rechnen? Befindet sich der Hauptsitz des Facility Services Dienstleisters im näheren Umfeld und ggf. sogar im selben oder angrenzenden Bezirk, wird das ganze viel einfacher. Für uns erübrigt sich hierdurch sogar die Frage, ob wir eine solche Zusatzkontrolle als Leistung dem Kunden separat auf der Rechnung ausweisen sollten. Kontrolliert werden muss sowieso, und die Fahrt und Sprit-Kosten sind definitiv vernachlässigbar, wenn man sich ohnedies bereits im Umfeld bewegt.

Somit ist es mehr als nur vorteilhaft und zahlt sich definitiv aus, wenn man nicht nur zur wöchentlichen Reinigung im Hause ist, sondern auch an anderen Tagen vorbeischaut. Mit dem Auto vorbeifahren wird man ohnedies oft genug. Wichtig ist es, sich die 5-10 Mintuen zu nehmen, um eine Kontrolle durchzuführen oder Aushänge zu verteilen. Man gewinnt dies wieder durch erhöhte Kundenzufriedenheit. Und für gewöhnlich ist Mundpropaganda Gold wert.

 

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